Landungsbrücken Hamburg

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St. Pauli Landungsbrücken Hamburg - mit Blick zur Elbphilharmonie
St. Pauli Landungsbrücken Hamburg – mit Blick zur Elbphilharmonie, Foto: Patrick Rosenkranz, Unsplash

Die Landungsbrücken Hamburg

„Wohr Di, wenn de Blanke Hans kummt“ – Diesen Spruch kannst du an den Landungsbrücken Hamburg entdecken. Was es damit auf sich hat, das erkläre ich dir hier in diesem Beitrag. Ich erzähle dir aber auch, was die Landungsbrücken eigentlich sind und was du hier alles erleben kannst. Denn die Landungsbrücken gehören zu einem Besuch in Hamburg einfach dazu. Hier ist immer was los, egal ob du nur zum Schauen kommst oder mit einem Schiff oder einer Fähre fahren willst. Du kannst hier bummeln, den Blick über die Elbe und den Hafen genießen oder das Flair an und auf den Booten aufnehmen. Die Landungsbrücken liegen im bekannten Stadtteil St. Pauli. Deswegen werden sie auch St. Pauli Landungsbrücken genannt. Hier jetzt alle wichtigen Infos rund um die Landungsbrücken Hamburg. Viel Spaß beim Lesen!

Landungsbrücken Hamburg: www.fleno.de, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons
Landungsbrücken Hamburg: www.fleno.de, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

St. Pauli Landungsbrücken

Die Landungsbücken selbst sind schwimmende Pontons, die du über Brücken vom Ufer aus erreichen kannst. Von hier aus legen die Schiffe bzw. Fähren ab. Auf den Landungsbrücken gibt es kleine Geschäfte, Bars, Restaurants und Fischbuden. Insgesamt gibt es 10 Brücken vom Ufer auf die Pontons. Los geht es auf der Westseite mit der Brücke 1. Die Brücken 3-5 erreichst du über die alte Abfertigungshalle an der Uferseite. Hier gibt es im Gebäude entsprechende Durchgänge. Anschließend geht es auf der Ostseite weiter bis zur Brücke 10. An den einzelnen Brücken und Landungsbrücken gibt es Unterschiedliches zu erleben. Vom Klettern auf Schiffsmasten, über Hafenrundfahrten bis hin zu Lichterfahrten durch den Hafen. Langweilig ist es eher nicht.

St. Pauli Landunsgbrücken: Bild: © Ajepbah / Wikimedia Commons
St. Pauli Landunsgbrücken: Bild: © Ajepbah / Wikimedia Commons

Geschichte der Landungsbrücken Hamburg

1839 wurde an der Stelle der Landungsbrücken der erste hölzerne Bootssteg gebaut. Die großen Dampfschiffe aus Übersee legten hier an. So sollte Abstand zum Ufer gehalten werden. Denn wenn die Schiffe mit Kohlen neu belanden wurden, gab es eine erhöhte Brandgefahr. Nach und nach wurden die Landungsbrücken dann erweitert und vergrößert. Schon um 1870 kamen dabei Pontons zum Einsatz, die den Pegelstand der Elbe ausgleichen konnten. Die Pontons mit den beweglichen Brücken vom Festland aus, wurden ab 1907 errichtet. Im zweiten Weltkrieg wurde Hamburg stark bombardiert und zerstört. Auch die Landungsbrücken waren betroffen. Ab 1955 wurden sie wieder aufgebaut. Seit 1999 wird immer wieder saniert und modernisiert. Fuhren hier früher noch große Personenschiffe nach Übersee, so sind die Landungsbrücken heute Abfahrtpunkt für kleinere Elbfähren, Ausflugsschiffe und Barkassen. Zudem starten hier Katamarane nach Helgoland.

Erlebnisse an den Landungsbrücken Hamburg

Starten wir an der Brücke 1. Hier liegt das Museumsschiff Rickmer Rickmers. Es ist ein 1896 gebauter Frachtensegler. Hier kannst du maritme Geschichte hautnah erleben. Durch das Museum gibt es eine Rätselrallye und viele Sachen zum Anfassen und Ausprobieren. An Bord gibt es noch Escape Rooms und du kannst in den Wanten Klettern gehen. Von der Brücke 1 starten auch die Fähren hinüber zu den Musical Hallen auf der anderen Elbseite. Gehst du nun weiter, kommst du an zahlreichen Restaurants, Biergärten, Souvenirshops und kleinen Buden vorbei. Vor allem viel Fisch gibt es hier.

Angelockt wirst du dabei von den Verkäufern auf typische Hamburger Art. Witzig und mit Charme versuchen sie dich zu überreden bei Ihnen etwas zu kaufen oder eine Hafenrundfahrt mitzumachen. Hafenrundfahrten gibt es bei verschiedenen Anbietern von den Brücken 1-10. Dabei positionieren sie sich ganz unterschiedlich. Große und kleine Hafenrundfahrten, Fahrten bei Nacht oder Fahrten mit einem Schaufelradschiff. Auch ein Partyschiff gibt es. Da fällt die Entscheidung schwer. Hier gibt’s mehr Infos zu den:
–> Hafenrundfahrten Hamburg

Die alte Abfertigungshalle

Auf der Uferseite der Landungsbrücken steht sehr imposant die große, alte Abfertigungshalle. Das Gebäude ist aus Tuffstein. Das porös aussehende Gestein ist vulkanischen Ursprungs. Früher war der Gebäudekomplex eine Art Schiffsbahnhof. Die Leute kauften hier ihre Tickets, die Koffer wurden verladen und dann ging es auf das Schiff. Heute sind hier Restaurants, Café und touristische Anbieter untergebracht. Du kannst Stadt- und Hafenrundfahrten buchen oder in den kleinen Läden bummeln. Auch das Hamburger Hard Rock Café ist in der alten Halle untergebracht.

Pegelturm Landungsbrücken Hamburg

St. Pauli Landungsbrücken mit dem Pegelturm
St. Pauli Landungsbrücken mit dem Pegelturm, Foto: Julia Solonina, Unsplash

Westlich wird die Halle vom Pegelturm begrenzt. An ihm findest du nun auch die Inschrift „Wohr Di, wenn de Blanke Hans kummt“ – Wehe dir, wenn der Blanke Hans kommt. Der Blanke Hans ist eine Bezeichnung für die Nordsee bei Sturm und Flut. Und tatsächlich wurden die Landungsbrücken in Hamburg schon des öfteren überflutet. Der Turm hat aber noch zwei Besonderheiten. Zum einen hat er eine Pegelanzeige. Die ist etwa in der Mitte des Turms. Hier wird dir der aktuelle Wasserstand der Elbe angezeigt. Ist die Anzeige rot, ist der Wasserstand unter Null. Schwarze Zahlen zeigen einen Wasserstand von über Null. Oben am Turm ist eine Uhr. Und die schlägt nach einem besonderen Prinzip. Die Glocken läuten nach dem Rhythmus der Glasenschläge.

Der Glasenschlag am Pegelturm
Glasenuhren zeigten in der Schifffahrt die Uhrzeit nach bestimmten Mustern an. Nämlich nach den Wachzeiten. Eine Wachzeit beträgt vier Stunden. Es gab zwei Uhren. Eine zeigte die halbe Stunde an, die andere vier Stunden. Früher waren das Sanduhren, die nach dieser Zeit umgedreht wurden. Dazu gab es dann jeweils den Glasenschlag. Dann wussten die Seeleute, wie spät es war und wie lange ihre Wachzeit noch ging. Los ging die Wacht bei 8 Glasen. Die hat 4 Doppelschläge. Die halben Stunden haben einen Schlag. Zum Beispiel beginnt die Wache um 8.00 Uhr morgens. Dann gibt es 4 Doppelschläge. Die erste halbe Stunde hat einen Schlag – 8:30 Uhr. Um 9 Uhr hörst du dann einen Doppelschlag und um 9:30 Uhr einen Doppelschlag und einen Schlag dahinter. So geht es weiter, bis vier Stunden vorbei sind. Dann ertönen erneut 4 Doppelschläge. Und so geht es von vorne los.
Hier die Uhrzeiten tagsüber und ihre Glockenschläge: (für die halben Stunden kommt immer noch ein einzelner Schlag hinterher dazu)
5:00/9:00/13:00/17:00/21:00/01:00 Uhr: 1 Doppelschlag
6:00/10:00/14:00/18:00/22:00 Uhr: 2 Doppelschläge
7:00/11:00/15:00/19:00/23:00 Uhr: 3 Doppelschläge
4:00/8:00/12:00/16:00/20:00/00:00 Uhr: 4 Doppelschläge
Diese Art von Glockenschlag ist was ganz besonderes. Hör also ganz genau hin, wie oft die Glocke schlägt.

Alter Elbtunnel Hamburg

Der Alte Elbtunnel startet bei den Landungsbrücken
Der Alte Elbtunnel startet bei den Landungsbrücken, Foto: Julia Solonina, Unsplash

An der Ostseite des Abfertigungsgebäudes steht der Eingang zum Alten Elbtunnel. Den runden Bau mit seiner Kuppel, siehst du schon von weitem. 1911 war die große Eröffnung dieses technischen Meisterwerks. Der Elbtunnel war zu der Zeit der erste Flusstunnel Europas. Er verbindet St. Pauli mit dem Stadtteil Steinwerder. Hier liegen und lagen viele Werften. So kommen die Arbeiter schnell zu ihrem Arbeitsplatz. Der Tunnel ist schon sehr besonders und auf jeden Fall einen Besuch wert. Zwei Röhren verbinden die beiden Elbuferseiten. An beiden Seiten stehen imposanten Eingangsportale. Wenn du in den Tunnel hineingehst, siehst du mehrere Aufzüge. Vier dieser Aufzüge waren dazu da, dass Autos damit in den Tunnel einfahren konnten.

Du selbst kannst ebenfalls mit einem Personenaufzug hinunter fahren. Oder aber du nimmst die Treppe. Von ihr siehst du die Konstruktion der Fahrstühle. Im Moment ist der Tunnel nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Die beiden Röhren werden nacheinander saniert. Wann die Sanierung beendet ist, ist noch unklar. Und ob danach wieder Autos durch den alten Tunnelfahren dürfen? Wer weiß? Der Gang durch den Elbtunnel ist frei und kostet als Fußgänger und Radfahrer nichts. Die Röhren und auch die Eingangsgebäude wurden aufwendig saniert. Und so siehst du alte Reliefs an den Tunnelwänden, schummriges Licht begleitet dich und du kannst die Kuppelgewölbe der Portale bestaunen.
–> Alter Elbtunnel

St. Pauli Hamburg – der Kiez der Stadt

St. Pauli ist bekannt für sein Nachtleben, Foto: Michael Kucharski auf Unsplash

St. Pauli ist ein faszinierendes und vielseitiges Stadtviertel im Herzen von Hamburg. Es hat im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht und ist heute weltweit bekannt für sein lebendiges Nachtleben, seine kulturelle Vielfalt, seinen historischen Charme und seine offene, tolerante Atmosphäre. St. Pauli entstand im 17. Jahrhundert und wurde nach der St. Pauli Kirche benannt, die 1590 erbaut wurde. In der industriellen Ära wuchs St. Pauli zu einem bedeutenden Hafenort und einem Arbeiterquartier heran. Die Nähe zum Hafen zog Seeleute und Hafenarbeiter an. Die Reeperbahn, auch als „sündigste Meile der Welt“ bekannt, ist das Herzstück von St. Pauli. Der Name „Reeperbahn“ leitet sich von den Seilereien ab, die dort im 17. Jahrhundert ansässig waren. Hier wurden Seile für die Schifffahrt hergestellt. „Reep“ ist ein altes Wort für Seil. So kam es zum Namen Reeperbahn, die sich im 19. Jahrhundert zu einer Unterhaltungsmeile entwickelte. St. Pauli ist ein Zentrum für Musik und Kultur. Dort ist auch die berühmte Große Freiheit. Die Beatles begannen ihre Karriere im Hamburger Star-Club, und die Vielfalt der Musikszene prägt das Viertel bis heute. Theater wie das St. Pauli Theater und Schmidts Tivoli bieten eine breite Palette von Aufführungen.
–> St. Pauli Hamburg

Stintfang

Der berühmte Stintfang Ausblick auf die Landungsbrücken Hamburg
Der berühmte Stintfang Ausblick auf die Landungsbrücken, Foto: Justin Buchholz, Unsplash

Inmitten der pulsierenden Stadt Hamburg erhebt sich der Stintfang majestätisch über der Elbe und bietet Besuchern einen unvergleichlichen Ausblick auf die berühmten Landungsbrücken. Als einer der begehrtesten Aussichtspunkte der Stadt zieht er Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Der Stintfang thront über der Elbe und gewährt einen atemberaubenden Panoramablick auf die geschäftige Hafenanlage, die majestätischen Schiffe und das lebendige Treiben entlang der Landungsbrücken. Von hier aus hat man das Privileg, das maritime Herz Hamburgs in seiner ganzen Pracht zu erleben.

Die malerische Kulisse und die beeindruckende Architektur der Landungsbrücken entfalten sich vor den Augen der Besucher, während sie das Geschehen am Hafen und das rege Treiben der Schiffe beobachten können. Ob das Ein- und Auslaufen der großen Containerschiffe, die romantischen Hafenrundfahrten oder die geschäftige Atmosphäre der Hafenmeile – all das lässt sich vom Stintfang aus in voller Pracht genießen. Der Stintfang bietet nicht nur einen einzigartigen Blick auf die Landungsbrücken, sondern auch auf die angrenzende Elbe und die spektakuläre Skyline von Hamburg. Mit seinen grünen Parkflächen und gemütlichen Bänken ist der Stintfang der ideale Ort, um eine Auszeit zu nehmen, die Seele baumeln zu lassen und die Schönheit der Stadt zu bewundern. Ob bei Tag oder Nacht, der Stintfang verzaubert seine Besucher mit einer unvergesslichen Aussicht. Bei Sonnenuntergang taucht das warme Licht den Hafen in eine magische Stimmung, während nachts die funkelnden Lichter der Stadt den Blickfang bilden.
–> Stintfang

Überseebrücke Hamburg

Am westlichen Rand der Landungsbrücken, Richtung Elbphilharmonie, ist die lange Überseebrücke. Sie ist ca. 130 Meter lang und führt vom Ufer auf einen schwimmenden Ponton. Schon seit 1927 gibt es hier eine Brücke. So konnte man direkt vom Ufer auf große Dampfer und Überseeschiffe aufsteigen. Denn erst in der Mitte der Elbe ist der Fluss tief genug für die großen Schiffe. Unter anderen fuhr hier die Imperator ab. Bis 1914 war sie das größte Schiff der Welt. Dieser Passagierdampfer beförderte tausende Menschen nach Übersee. Zuvor waren die Titanic und ihre Schwesternschiffe die größten Passagierdampfer. Die Überseebrücke wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Heute besteht sie aus fünf Teilen. Das siehst du ganz gut, wenn du vom Ufer aus seitlich auf die Brücke schaust. Die Brücke wird überwiegend als Fußgängerbrücke genutzt. Nur Lieferautos dürfen über die Brücke zu den Pontons fahren.

Cap San Diego

An der Überseebrücke liegt auch eines der bekanntesten Schiffe Hamburgs: Die Cap San Diego. Sie ist das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt. Bis in die 1980er war das Schiff als Stückgutfrachter auf den Weltmeeren unterwegs, überwiegend auf der Route Hamburg – Südamerika. Es transportierte Stückgut, also Landungen ohne Normmaße (anders als Containerschiffe). So wurden südländische Früchte, Kaffee, Textilien aber auch lebende Kühe nach Hamburg gebracht. Platz war auch für 12 Passagiere, die von und nach Südamerika reisen konnten. Der Name Cap San Diego leitet sich vom gleichnamigen Kap auf einer Insel in Feuerland/Südamerika ab. Weil die Bauweise der Cap San Diego und ihrer Schwesterschiffe so elegant war, nannte man sie auch „Die weißen Schwäne des Südatlantiks“.

1986 erwarb die Stadt Hamburg das sehr baufällige Schiff. Nach aufwendiger Restaurierung dient es heute als Museumsschiff. Träger ist mittlerweile ein gemeinnütziger Verein. Du kannst auf dem Schiff verschiedene Sachen unternehmen. Zum einen gibt es den Rundgang über das Schiff. Mit einem Audioguide ausgestattet, erfährst du etwas über die Bauweise des Schiffs und seine bewegte Vergangenheit. Zudem siehst du in der Ausstellung „Ocean Science“ mehr über den wichtigen Lebensraum Ozean. In einer Multimedia Show wird dir gezeigt, warum die Meere so schützenswert sind.

Dann kannst du auf der Cap San Diego aber auch übernachten. Es gibt mehrere Kajüten. Hier schläfst du in Kojen, alleine, zu zweit oder als Familie. Beliebt bei Gruppen und Schulklassen ist der Hochseilgarten auf dem Schiff. Der Parcours fördert Teamgeist und kann nur gemeinsam gemeistert werden. Und dann kannst du noch spannende Escape Games machen, wie auf der Rickmer Rickmers. Ein Rätselspiel ist dabei als Schnitzeljagd quer über das Schiff angelegt. Zudem gibt es auf dem Schiff immer wieder Feiern und Events.
–> Überseebrücke

Fischmarkt Hamburg

Gleich neben den Landungsbrücken findet der Hamburger Fischmarkt statt. Westlich vom Elbtunnel bis hin zur Fischauktionshalle Altona ist der Trubel groß. Allerdings nur einmal in der Woche. Jeden Sonntag von 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr kannst du hier flanieren. Zu kaufen gibt es neben Fisch, auch Textilien, Zimmerpflanzen, Obst und Gemüse und sogar lebende Haustiere. Die Marktbudenverkäufer versuchen sich gegenseitig zu überbieten und auf charmante Art und Weise ihre Waren los zu werden. Und in der alten Fischauktionshalle gibt es einen Sonntagsbrunch, Live Musik und Tanz. Und auch wenn du für den Fischmarkt früh aufstehen musst, solltest du dir diese ganz spezielle Atmosphäre nicht entgehen lassen. Alle wichtigen Infos über den Hamburger Fischmarkt habe ich hier für dich:
–> Fischmarkt Hamburg

Elbstrand Hamburg

Strand Övelgönne

Sandstrand in Hamburg? Ja das gibt es und es ist sogar ziemlich schön dort. Auf einer Strecke von etwa 12 Kilometer hast du mehrere Strandabschnitte. Der stadtnächste Strand ist auch der Bekannteste: der Elbstrand Övelgönne. Den erreichst du ganz einfach von den Landungsbrücken mit der Fähre 62. Die fährt tagsüber etwa alle 15 Minuten. Und wenn du ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr hast, kannst du auch die Stadtfähren damit nutzen. In Övelgönne kommst du am Museumshafen an. Vom Schiffsanleger aus kannst du dir viele alte Schiffe anschauen. Ein Verein sorgt für die Instandhaltung und Restaurierung der Schiffe. Auf die Schiffe kannst du nur mit vorheriger Vereinbarung.

Nur wenige Minuten vom Fähranleger entfernt bist du dann schon am Strand. Der Sand ist wunderbar fein und eignet sich perfekt zum Sonnenbaden und Spielen. In der Elbe baden ist zwar nicht ausdrücklich verboten. Die Stadt Hamburg rät aber dringend davon ab. Zum einen gibt es die Elbströmung selbst, die zum Teil der stark ist. Zum anderen erzeugen die großen Schiffe einen starken Sog. Hier am Strand kannst du wirklich gemütliche Stunden verbringen. Bring dir selbst ein Picknick mit oder geh in eines der urigen Cafés am Strand.

Elbstrand Teufelsbrück und Elbstrand Blankenese

Mit der Fähre 64 ab Findenwerder (das ist die Anschlussfähre an die Linie 62) kannst du bis zum Strand Teufelsbrück fahren. In der Nähe des Anleger gibt es nur einen Kiesstrand. Aber der Fußweg nach Övelgönne zurück, führt dich über einen langen Strandabschnitt am Hans-Leip Ufer. Dabei kommst du am Alten Schweden vorbei. Dieser riesige Steinfindling stammt noch aus der Eiszeit. Weitere Elbstrände findest du im Stadtteil Blankenese. Hierher fährst du am einfachsten mit der S1/S11. Mit dem Bus 488 geht es durch das Blankeneser Treppenviertel hinunter bis zum Strand. Hier kannst du noch mal richtig lang über den Strand laufen. Am Strand gibt es sogar einen Leuchtturm. Der sorgt für ein schönes maritimes Flair. Noch weiter elbabwärts am Falkensteiner Ufer liegen zwei Schiffswraks in der Elbe.

Wittenberger Elbstrand

Der letzte Strandabschnitt, der noch zur Stadt Hamburg gehört ist das Rissner Ufer/Wittenberger Elbstrand. Hierher kommst du am besten mit der S1/S11 bis nach Rissen und von dort mit dem Bus 388 hinunter zum Ufer. Ein Teil des Strands gehört zum Naturschutzgebiet. Und so ist dieser Strand besonders idyllisch. Am alten Fähranleger gibt es einen Leuchtturm und natürlich kannst du auch hier wunderbar Schiffe schauen, in der Sonne faulenzen oder in einem der Cafés und Restaurants die Atmosphäre genießen.
–> Elbstrand

Wir selbst waren bei unserem Besuch in Hamburg an Strand in Övelgönne. Schau mal hier:
–> Elbstrand Hamburg mit Kindern

Was sollte man sind besondere Landungsbrücken Hamburg Sehenswürdigkeiten?

An den Landungsbrücken in Hamburg gibt es zahlreiche besondere Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die einen Besuch besonders lohnenswert machen:
Museumsschiff Rickmer Rickmers: Dieser historische Frachtensegler aus dem Jahr 1896 dient heute als schwimmendes Museum. Besucher können das Schiff erkunden und mehr über die maritime Geschichte erfahren.
Alter Elbtunnel: Der 1911 eröffnete unterirdische Fußgängertunnel ermöglicht einen faszinierenden Spaziergang unter der Elbe hindurch. Die besondere Atmosphäre und die historische Architektur machen den Tunnel zu einem einzigartigen Erlebnis.
Überseebrücke: Die etwa 130 Meter lange Brücke führt zu einem schwimmenden Ponton und diente früher als Anlegestelle für große Überseeschiffe. Die Überseebrücke bietet nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern ist auch ein historisches Relikt der Hafenstadt.
Stintfang: Als Aussichtspunkt auf einem Hügel bietet der Stintfang einen atemberaubenden Panoramablick auf die Landungsbrücken, die Elbe und die Skyline von Hamburg. Der Ort ist besonders bei Sonnenuntergang eine beliebte Anlaufstelle.
Cap San Diego: Dieses größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt liegt an den Landungsbrücken und kann als Museumsschiff besucht werden. Die Cap San Diego ermöglicht einen Einblick in die maritime Vergangenheit und präsentiert verschiedene Ausstellungen.
Hamburger Fischmarkt: In unmittelbarer Nähe zu den Landungsbrücken findet der Hamburger Fischmarkt statt. Hier können Besucher nicht nur frischen Fisch kaufen, sondern auch das bunte Treiben und die charmante Atmosphäre des Marktes genießen.
Aussichtspunkte: Die Landungsbrücken selbst bieten großartige Aussichtspunkte auf die Elbe, den Hafen und die Stadt. Besonders am Abend, wenn die Lichter der Stadt erstrahlen, ist der Blick von den Landungsbrücken beeindruckend.
Gastronomie und Unterhaltung: Entlang der Landungsbrücken gibt es eine Vielzahl von Restaurants, Bars, Fischbuden und Souvenirläden. Hier kann man nicht nur kulinarische Genüsse erleben, sondern auch das maritime Flair der Hafenstadt auf sich wirken lassen.
Diese Sehenswürdigkeiten machen die Landungsbrücken zu einem vielseitigen und spannenden Ort für Besucher, der Geschichte, Kultur und Unterhaltung vereint.

Mehr Informationen rund um die Landungsbrücken

Zusammenfassung Landungsbrücken Hamburg

Die St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg sind eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und haben eine reiche Geschichte. Hier sind einige wichtige Informationen:

Geschichte der Landungsbrücken:

  • Der erste hölzerne Bootssteg an dieser Stelle wurde im Jahr 1839 errichtet, um den großen Dampfschiffen aus Übersee das Anlegen zu ermöglichen und gleichzeitig das Brandrisiko zu minimieren.
  • Die Landungsbrücken wurden im Laufe der Zeit erweitert und vergrößert. Pontons, die den Pegelstand der Elbe ausgleichen konnten, kamen ab 1870 zum Einsatz.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurden die Landungsbrücken stark bombardiert und ab 1955 wieder aufgebaut. Seit 1999 wurden sie mehrmals saniert und modernisiert.
  • Heute dienen die Landungsbrücken als Abfahrtspunkt für kleinere Elbfähren, Ausflugsschiffe und Barkassen. Auch Katamarane nach Helgoland starten von hier.

Sehenswürdigkeiten an den Landungsbrücken:

  1. Museumsschiff Rickmer Rickmers (Brücke 1): Ein 1896 gebauter Frachtensegler, der heute als Museumsschiff dient.
  2. Alter Elbtunnel: Ein technisches Meisterwerk von 1911, der Fußgängern und Radfahrern einen unterirdischen Weg unter der Elbe hindurch bietet.
  3. Überseebrücke: Eine Brücke aus dem Jahr 1927, die zum Aufsteigen auf große Dampfer und Überseeschiffe diente.
  4. Cap San Diego: Das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt, das bis in die 1980er als Stückgutfrachter unterwegs war.

Aussichtspunkt Stintfang:

  • Der Stintfang ist ein Aussichtspunkt auf einem Hügel, der einen atemberaubenden Panoramablick auf die Landungsbrücken, die Elbe und die Skyline von Hamburg bietet.

Fischmarkt:

  • Der Hamburger Fischmarkt findet jeden Sonntag von 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr statt. Hier kannst du nicht nur Fisch, sondern auch Textilien, Pflanzen, Obst und Gemüse kaufen. In der Fischauktionshalle gibt es einen Sonntagsbrunch mit Live-Musik und Tanz.

Die St. Pauli Landungsbrücken sind nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein Ort mit historischer Bedeutung, maritimem Flair und vielfältigen Unternehmungsmöglichkeiten.

Die häufigsten Fragen

Was sind die Landungsbrücken Hamburg?

Die Landungsbrücken in Hamburg sind eine markante Anlegestelle entlang der Elbe und gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ihr Ursprung reicht bis ins Jahr 1839 zurück, als der erste hölzerne Bootssteg an dieser Stelle gebaut wurde. Die Landungsbrücken wurden im Laufe der Zeit erweitert und nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Heute bieten sie nicht nur eine wichtige Anlegestelle für verschiedene Schiffe und Fähren, sondern präsentieren auch eine Vielzahl von Attraktionen.

Kosten die Landungsbrücken Hamburg Eintritt?

Nein, du mußt nichts bezahlen. Der Landungsbrücken Hamburg Eintritt ist völlig kostenlos.

Gibt es spezielle Landungsbrücken Hamburg Öffnungszeiten?

Nein, du kannst jederzeit frei auf die Landungsbrücken gehen. Es gibt keine speziellen Landungsbrücken Hamburg Öffnungszeiten. Selbst abends und in der Nacht ist der Zugang möglich.

Wieviel Zeit sollte man für einen Besuch der St. Pauli Landungsbrücken einplanen?

Im Regelfall verbringen die Besucher etwa 45 Minuten bei den St. Pauli Landungsbrücken. Du kannst hier aber auch deutlich mehr Zeit verbringen.

Was sind die berühmtesten Brücken in Deutschland?

Die Landungsbrücken sind eine der meistbesuchten Hamburg Sehenswürdigkeiten. Auch wenn sie nicht eine klassische Brücke sind, zählen sie in Hinblick auf die Menge an Besuchern zu den berühmtesten Brücken in Deutschland. Weitere außergewöhnliche Brücken in Deutschland sind die Basteibrücke, Rakotzbrücke, Geierlaybrücke, Steinerne Brücke und die Marienbrücke beim Schloss Neuschwanstein. Sie sind echte Monumente, die zu einem Reiseziel geworden sind.

Lohnt sich der Besuch der St. Pauli Landungsbrücken?

Ja, definitiv! Die St. Pauli Landungsbrücken sind sehr sehenswert. Der Pegelturm zählt zusammen mit den schwimmenden Pontons zu den Hamburg Sehenswürdigkeiten. Es sind beliebte Fotomotive. Ein Besuch lohnt sich.

Gibt es noch die Gemüseschlacht auf den Landungsbrücken?

Nein, die gibt es nicht. Da verwechselst du die Landungsbrücken St. Pauli mit der Oberbaumbrücke in Berlin. Dort gab es die Gemüseschlacht wirklich. Die Oberbaumbrücke gilt als schönste Brücke in Berlin und ist etwa 6 Kilometer vom bekannten Brandenburger Tor entfernt.

Kommt man von den Landungsbrücken St. Pauli zur Elbphilharmonie?

Ja, das ist möglich – sogar auf drei Arten: Entweder du spazierst an der Elbe entlang (es dauert etwa 20 Minuten zu Fuß), fährst mit der U-Bahn (U3) oder du nimmst eine der Fähren. Die Fähren sind Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg.

Wo gibt es den besten Aussichtspunkt in Hamburg?

Direkt oberhalb der Landungsbrücken hast du einen tollen Blick vom Stintfang. Er ist einer der schönsten Aussichtspunkte in Hamburg und sogar kostenlos. Welche Aussichtsplattformen du noch besuchen kannst, verrate ich im Beitrag über die schönsten Aussichtspunkte Hamburg.

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